NEWSFLASH & REPORT      

 

 

N.A.B.B.A. Int. Inc. Weltmeisterschaft 2006

 

v.l.n.r. vorn: Harald Hoyler, Attila Hercsuth, Cornelia Brandt, Lyen Wong, Petra Sando, Ilka Vogel, Yvonne Schleip, Elke Lätzsch, Dirk Kau; hinten: Stefan Niegengerdt, Peter Busch, Peter Hoppe, Dirk Schöpe, Wilfred Michaelis, Uwe Hemmer, Robin Schulz, Swen Kellner, Heinz Horling, Jörn Boeck, Mario Kapser

Am Freitag, den 9. Juni war es endlich soweit: 8.30 Uhr traf sich das NAC-Nationalteam am Düsseldorfer Flughafen. Noch etwas müde aber gut gelaunt ging es dann gegen 10.30 Uhr zum Check In.

Gegen Mittag erreichten wir den Flughafen Alicante, von dem aus wir direkt mit dem Bus weiter Richtung Hotel Benidorm Meliá fuhren. Dort angekommen machten wir es uns bis zur Hotelzimmervergabe zunächst in der riesigen Lobby gemütlich. Im Anschluss daran begutachteten wir unsere Zimmer, die wirklich sehr gut ausgestattet waren. Eine kühle Dusche, ein wenig Reis mit Pute und ein kurzes Probeliegen auf dem Bett und schon ging es weiter zum Fototermin mit dem Nationalteam. Die fantastische Poolanlage bot die perfekte Location dafür. Der Athleten-Check-In war (neben einem kurzen Abstecher in einen nahegelegenen Supermarkt, um uns mit Essen und Getränken für Sonntag einzudecken) der letzte Termin an diesem Freitag und hier mussten wir wirklich sehr viel Geduld mitbringen. Die Spanier ließen sich verdammt viel Zeit mit den einzelnen Teams. Dafür gab´s dann aber auch für jeden Athleten zu seiner Card ein NABBA-Handtuch und T-Shirt. Ich hatte ca. 3 kg weniger Gewicht als auf der Deutschen Meisterschaft 3 Wochen zuvor, das Gewichtslimit war also überhaupt kein Problem dieses Mal.

 

 

 

Samstag, 10. Juni

Ich hatte die Nacht kaum geschlafen (bin ich doch ein luxuriöses Wasserbett gewohnt ;-)) und so war ich schon gegen 4.00 Uhr wieder auf den Beinen und nutzte die Zeit, um Make-Up und Farbe aufzutragen sowie die Haare zu frisieren. Tino und René gönnten sich gegen 7.30 Uhr ein ausgiebiges Frühstück und sicherten Conny Brandt und mir eine Isokanne wirklich starken Kaffee (ich war schwer beeindruckt) für den Wettkampf. Kurz vor 9.00 Uhr fuhr dann der Bus zu Benidorm´s größter Sportanlage "Palau Municipal D´Esports de L´illa de Benidorm", wo die Weltmeisterschaft ausgetragen wurde. Dort angekommen, konnten sich die Athleten im geräumigen Backstage-Bereich niederlassen, wo bereits frisches Obst und Wasser angeboten wurden. Die sanitären Anlagen waren nicht nur groß, sondern wurden auch ständig sauber gehalten. Wirklich klasse.

 

Gegen 10.00 Uhr startete dann die Vorwahl. Die Standards in allen Klassen waren recht hoch, doch ich hatte meine Hausaufgaben gemacht und konnte so meine bisherige Bestform präsentieren. Eine "alte" Bekannte lieferte mir wieder einmal einen guten Kampf auf der Bühne. Margarita Bocharova glänzte in der Miss Figure I-Klasse einmal mehr durch eine wirklich gut definierte und harmonische Linie.

Conny hatte in der Miss Body-Klasse ebenfalls eine starke Konkurrentin: Fabi Antoine aus Belgien zeigte eine wirklich beeindruckende Härte. Ein spannendes Duell zwischen den beiden Body-Damen ließ viel Raum für Spekulationen um den begehrten Weltmeistertitel.

 

Bis zum Finale gegen 18.00 Uhr hatten wir dann einige Stunden Zeit, Spaniens Sonne zu genießen. Wir tauschten den mittlerweile gut aufgeheizten Backstage-Bereich gegen ein Sonnen-Plätzchen vor der Anlage bei einer angenehm kühlen Brise. Hier fanden wir genügend Ruhe, um auszuspannen, uns mit anderen Athleten und Betreuern auszutauschen und auch etliche Fotowünsche zu erfüllen.

 

Das Finale wurde dann recht zügig durchgezogen. Bei den Fitness und Figurklassen der Damen (insgesamt ja 4 Klassen) schienen die Organisatoren dann ein wenig den Überblick zu verlieren. Womöglich lag das daran, dass die Küren der Figurklassen denen der Fitness Shape-Klassen in nichts nachstanden. Nach einigen Kommunikationsschwierigkeiten, die dann jedoch dank vereinten Kräften einzelner sprachbegabter Athleten und Betreuer (Danke Lyen ;)) gelöst werden konnten, fand ich dann doch noch rechtzeitig den Weg auf die Bühne, um meine Kür zu präsentieren. Alles klappte, die Siegerehrung erfolgte direkt im Anschluss. Platz 3 konnte ich für mich verbuchen. Gratulation an die neue Weltmeisterin Miss Figure Margarita Bocharova!

Conny führte an diesem Abend ihren Siegeszug fort: Miss World-Champion Body 2006! Was für eine sportliche Laufbahn! Klasse Conny, Glückwunsch!

 

Hier die Ergebnisse der Athleten des NAC-Nationalteams:

Lyen Wong (Ms. Fitness Shape) – Platz 3, Ilka Vogel (Ms. Fitness Shape) – nicht im Finale,

Yvonne Schleip (Miss Figure Class I) – Platz 3,

Petra Sando (Miss Figure Over 35) – Platz 2,

Cornelia Brandt (Miss Body) – Platz 1,

Swen Kellner (Mr. Athletic Class II) – Platz 4,

Dirk Schöpe (Mr. Athletic Class II) – Platz 6,

Robin Schulz (Juniors) – Platz 3,

Mario Kapser (Mr. Body I) – Platz 2,

Uwe Hemmer (Mr. Body II) – Platz 2, Jörn Boeck (Mr. Body II) – Platz 5,

Peter Busch; Peter Hoppe (Mr. Body III) – nicht im Finale,

Stefan Niegengerdt (Master Over 40) – Platz 5, Wilfred Michaelis (Master Over 40) – nicht im Finale,

Heinz Horling (Master Over 50) – Platz 4

 

 

Sonntag, 11. Juni

 

Ein wirklich fantastisches und unglaublich vielfältiges Frühstück läutete den Sonntag ein. Ich hätte mich den ganzen Tag am Buffet aufhalten können. Hier war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei: Rührei, gebratener Speck, Würstchen, frisch gebackene Pfannkuchen und gepresste Säfte, etliche Sorten frisches Obst, Baguette, Brötchen, Brot, Müsli in allen Varianten, verschiedene Kuchen und Gebäck-Variationen, Yoghurt, Quark und und und. Einfach himmlisch, besonders nach einer harten und langen Diät. ;-) Nach diesem ausgiebigen Frühstück habe ich mich dann erstmal wieder für 1 bis 2 Stündchen schlafen gelegt. *lach

 

Den Nachmittag verbrachten René und ich dann gemeinsam mit Tino und Conny. Wir machten eine kleine Shopping-Tour und statteten einer Eisdiele einen Besuch ab.

 

Am Abend war dann ein Fotoshooting mit Jürgen Drescher (www.posedown.de) und allen Athleten geplant. Jürgen hatte eine super Location am Strand ausgesucht, das Licht und die Stimmung waren perfekt und es sind wirklich wunderschöne Aufnahmen entstanden. Alle waren mit viel Engagement und Spaß dabei. Auf die Bilder dürft ihr wirklich gespannt sein. ;-)

 

20.00 Uhr war dann ein gemeinsames Essen mit dem ganzen Team beim Chinesen geplant. Für die "Big Family", wie sie uns mit einem breiten Grinsen nannten, hatten sie extra auf der Terrasse aufgetischt. Gut, wir mussten etwas länger auf unser Essen warten, was aber wohl auch verständlich war, bei den vielen hungrigen Mägen. Es wurde viel gelacht und einige sehr interessante Gespräche geführt. Alles in allem war dieser Sonntag wohl einer der schönsten Tage.

 

 

 

Montag, 12. Juni

Der letzte Tag in Benidorm. Nach dem Frühstück fanden sich noch einige Athleten für Fotoaufnahmen mit Jürgen am Pool ein. Dann hieß es Koffer packen und Auschecken bis 12.00 Uhr. René und ich ließen unser Gepäck noch im Hotel und nutzten die verbleibenden 4 Stunden bis zur Abfahrt zum Flughafen, um gemeinsam einen Strandspaziergang zu machen. Wir aßen noch einen Eisbecher, schlenderten noch durch ein paar Geschäfte und statteten schließlich dem Chinesen vom Vorabend nochmals einen Besuch ab (weil´s so lecker war).

Per Bus ging´s dann 17.00 Uhr wieder zum Flughafen nach Alicante, wo wir dann 20.00 Uhr den Rückflug antraten.

Wohlbehalten und pünktlich am Düsseldorfer Flughafen gelandet, wurden noch Nummern ausgetauscht ein paar Fotos gemacht und schließlich verabschiedeten wir uns vom Rest des Teams. 4 sehr schöne Tage gingen so zu Ende und ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit neuen und alten Freunden.

 

 

 

Vielen Dank an den NAC, die Organisatoren und den Mitwirkenden sowie allen Athleten.
Besonderer Dank auch dieses Mal an Jürgen Drescher für dein einzigartiges Engagement und die vielen tollen Bilder, die ihr demnächst auf den Seiten
www.posedown.de  und www.nac-germany.de sehen könnt.

Für die Hilfe backstage einen dicken Knuddler und ein fettes DANKE an Conny!

Ein großes DANKE für die ganzen privaten Fotos an Tino!

 

René, mein Schatz, ohne dich wäre mir diese Bestform nicht möglich gewesen und auch wenn es nicht der Weltmeistertitel geworden ist, so bin ich auf mein erreichtes Ziel dieses Frühjahr besonders stolz. Danke, dass du meine Launen so geduldig ertragen hast und mich unbeirrt weiter unterstützt hast. Du bist der Beste! Ich liebe dich!

 

>>>>> In Kürze findet ihr dann auch mehr Bilder von der WM und den Shootings in der Galerie auf dieser Seite.